CSS3 macht den Browser fit für modernes Webdesign

CSS2 stammt aus den 90er Jahren und damit modernes Webdesign umzusetzen wird zunehmend schwierig. CSS3 katapultiert den Browser in die Gegenwart und baut nebenbei das komplette Entwicklungsprinzip von CSS um.

Für eine Welt, in der es statt Framesets moderne Mobilgeräte gibt, ist ist CSS ursprünglich nicht entworfen worden. Aus diesem Grund sind viele eigentlich alltägliche Dinge so mühsam – es gab einfach keine richtige CSS-Technik für zum Beispiel komplexe Layouts. Bisher jedenfalls!

Wie entsteht CSS3?

CSS1 und 2 entstanden als monolithische Standards – ein großes Dokument enthielt sämtliche Details der neuen CSS-Version. Seit CSS3 findet die Entwicklung für jede Technologie in einem eigenen Prozess ab. Statt eines großen Webstandards gibt es nun viele kleine.

Die Entwicklung von CSS. Während bis Version 2.1 alle Technologien Teil eines Standards waren, gibt es ab CSS3 für jeden Teil von CSS einen eigenen Standard und eine eigene Entwicklungsgeschwindigkeit.

Dieses Modell sorgt für eine insgesamt höhere Entwicklungs­geschwindigkeit, da schnell fortschreitende Technologien nicht mehr durch langsamere von der Standardisierung abgehalten werden können. Der Preis hierfür ist eine sehr lange Liste mit technischen Einzel-Spezifikationen.

Was kann CSS3?

Sämtliche Aspekte des Webdesigns erhalten durch CSS3 eine technische Generalüberholung. Mühsame Float-Layouts sind genau so passé wie JavaScript-Animationen oder aus Grafiken bestehende Farbverläufe. Unter anderem bietet CSS3:

Welche Browser unterstützen CSS3?

Moderne Webtechnologien gibt es in modernen Browsern. Doch auch wenn Sie noch alte Internet Explorer unterstützen müssen, gibt es Mittel und Wege, wie Sie sich CSS3 zunutze machen können. Dank Progressive Enhancement, Hacks und Polyfills oder nicht ganz offensichtlichen Einsatznischen bietet CSS3 für wirklich jeden Webdesigner etwas.